Grußwort

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Jonathan Linkous, CEO ATA - American Telemedicine Association, Washington

Leitidee

Sehr geehrte Damen und Herren,

die hohe Spezialisierung im Gesundheitswesen und die zunehmende Mobilität von Patienten haben die medizinische Versorgung in den letzten Jahren verändert und werden sie auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung weiter verändern. Die steigende Komplexität der Leistungsprozesse in der Medizin erfordert zudem einen schnelleren Informationsfluss, gerade zwischen entfernt gelegenen Versorgungseinrichtungen in ländlichen Regionen. Telemedizin ist schon heute eine Unterstützung für die entstandenen Prozesse und Strukturen im Gesundheitswesen. Telemedizin ermöglicht schließlich, das der Organisation des deutschen Gesundheitswesens zugrunde liegende Paradigma - das ärztliche Kompetenz an den Standort des Arztes gebunden ist – mindestens in Teilbereichen zu überwinden und wesentliche Teile ärztlicher Kompetenz standortunabhängig verfügbar zu machen.

Der 4. Nationale Fachkongress Telemedizin will diese Entwicklungen aufgreifen und Telemedizin, Vernetzung und Potenziale für eine patientenorientierte Medizin der Zukunft in den Mittelpunkt stellen. Der Diskussion und den Fragen der Teilnehmer stellen sich Vertreter von Landesregierungen, Kostenträger, Ärzte- und Kassenvertretungen sowie Mediziner und Projektinitiativen.  

Ein Schwerpunkt wird die Fortsetzung des Dialogs mit Medizinischen Fachgesellschaften sein, wobei erstmals auch Berufsverbände eingeladen sind. Durch Vernetzung entstehen völlig neue Formen der Zusammenarbeit von Ärzten und Spezialisten. Immer mehr Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser und Krankenkassen widmen sich zunehmend dem Thema elektronische Vernetzung. Die DGTelemed möchte mit dem diesjährigen Fachkongress die Diskussion darüber führen,  wie mehr standortübergreifende Interdisziplinarität gefördert werden kann und unterschiedlichste Akteure ein Bewusstsein für  Kooperationen und schließlich ein gemeinsames Verständnis für die nachhaltige Anwendung von Telemedizin entwickeln können. Das betrifft Gesundheitsversorger, Ärzte, Techniker, IT-Experten, Gesundheitspolitiker, Führungskräfte aus der Industrie, Gesundheitswirtschaft, Verbände und Gesellschaften, Krankenkassen und Sozialversicherungen gleichermaßen. Traditionell werden am zweiten Kongresstag erfolgreiche Telemedizinprojekte und telemedizinische Anwendungen präsentiert. Der Karl Storz Telemedizinpreis 2013 wird am Abend des ersten Kongresstages an den/die Preisträger vergeben.

Wir laden Sie herzlich nach Berlin ein und freuen uns, Sie im November in der Hauptstadt begrüßen zu können.

Prof. Dr. Hans-Jochen Brauns
DGTelemed Vorstandsvorsitzender
Prof. Dr. Hans W. Höpp
Wissenschaftliche Kongressleitung

 

 

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